Hallo, meine Name ist Silke (Maier).

Ich lebe in Bernau und der Barnim ist seit vielen Jahren nicht nur mein Zuhause, sondern auch der Ort, über den ich schreibe, in dem ich arbeite und an dem mir immer wieder neue Geschichten begegnen.
Mit Barnim-Entdecken gehe ich gerade ein Stück zurück zu meinen eigenen Anfängen. Und wenn ich mir anschaue, womit alles einmal begonnen hat, fühlt sich das ziemlich stimmig an.
Angefangen hat alles 2006
Damals hieß diese Seite noch info-barnim.de und war eine regionale Onlinezeitung.
Ich sammelte Nachrichten und Informationen aus dem Barnim, führte ein Vereinsverzeichnis und ein Gewerbe A bis Z, veröffentlichte Veranstaltungen und kam darüber mit vielen Menschen aus der Region in Kontakt.
Mich interessierte schon damals, was direkt vor unserer Haustür passiert. Wer engagiert sich hier? Welche Vereine gibt es? Welche Angebote sollte man kennen? Welche Geschichten gibt es zu erzählen?
Mit den Jahren veränderte sich die Seite. Und ich veränderte mich ebenfalls.
Aus der Onlinezeitung wurde Barnim-Entdecken. Aus Nachrichten und regionalen Informationen wurden zunehmend Auszeiten, Ausflüge, Natur und Ideen für Frauen, die den Barnim auf ihre eigene Weise kennenlernen wollten.
Diese Zeit gehört zu Barnim-Entdecken. Aber inzwischen merke ich, dass ich wieder näher an das zurückkehre, womit ich einmal angefangen habe.
Heute interessiert mich das Leben dahinter
Ich möchte nicht den nächsten großen Freizeitkalender für den Barnim aufbauen. Davon gibt es bereits andere Angebote.
Mich interessieren die Geschichten hinter den Orten und vor allem die Menschen, die hier leben.
Ich möchte wissen, welcher Verein Angehörige unterstützt. Wo ältere Menschen Gemeinschaft finden. Welche Angebote es für chronisch kranke Menschen gibt. Wie zugänglich ein Ort für einen Menschen mit Behinderung ist. Wer mit einem kleinen Unternehmen etwas anbietet, das den Alltag anderer Menschen leichter oder schöner macht.
Dabei schreibe ich nicht aus theoretischer Distanz.
Warum mir diese Themen persönlich wichtig sind
Die letzten Jahre meines eigenen Lebens waren von Krankheit, Begleitung und Pflege geprägt. Mein Ehemann Thomas war schwer erkrankt und ich habe ihn auf diesem Weg begleitet. Thomas starb im Januar 2024.
Ich weiß deshalb aus meinem eigenen Leben, wie sehr sich der Alltag verändern kann, wenn Krankheit plötzlich mit am Tisch sitzt. Wege werden andere. Kräfte müssen neu eingeteilt werden. Manche Dinge, die vorher selbstverständlich waren, funktionieren nicht mehr.
Und ich weiß, wie wichtig es dann ist, gute Informationen zu finden. Möglichst dort, wo man lebt.
Wer kann helfen? Wo kann ich hingehen? Gibt es eine Gruppe, in der ich niemandem lange erklären muss, wie sich mein Alltag gerade anfühlt? Ist dieser Ort barrierearm? Gibt es ein Angebot für Angehörige? Wen kann ich ansprechen?
Aber Leben besteht nicht nur aus Unterstützung
Das ist mir wichtig. Auch wenn Krankheit, Pflege oder eine Behinderung zum Leben gehören, besteht ein Mensch nicht daraus.
Deshalb findest du hier genauso die anderen Dinge, die mir im Barnim begegnen:
Beim Spaziergang entdecke ich Hopfen, Schlehen, Schwarzen Holunder oder Quitten und möchte wissen, was da vor meiner Haustür wächst.
Bei meiner Recherche stoße ich auf eine alte Zeitungsmeldung aus Werneuchen oder ein Foto aus Blumberg und plötzlich möchte ich wissen, welche Geschichte dahintersteckt.
Manches nehme ich anschließend mit nach Hause. Dann entstehen Rezepte, Geschenke aus der Küche oder Dekorationen mit Naturmaterialien.
Genau so möchte ich Barnim-Entdecken heute führen. Nicht alles muss ein großes Thema sein. Manchmal reicht ein Fund, ein Foto, eine Begegnung oder eine Frage, der ich nachgehe. Diese Fragen begleiten mich heute auch in meiner Arbeit als Lebenszeitbegleiterin und in meinem ehrenamtlichen Engagement.
Deshalb möchte ich Menschen, Vereine, Initiativen und kleine Unternehmen im Barnim sichtbarer machen, die genau dort etwas beitragen. Nicht von oben herab und nicht als anonyme Sammlung von Adressen.
Ich möchte Menschen miteinander bekannt machen.
Barnimer Geschichte(n), am liebsten gemeinsam
Eine besondere Freude ist für mich inzwischen die Recherche nach kleinen Geschichten aus dem alten Barnim. Mich interessieren dabei weniger die großen historischen Ereignisse. Ich möchte wissen, wie Menschen hier gelebt haben.
Wo gingen sie baden? Wie feierten sie Erntefeste? Wer führte einen Hof? Was befand sich früher an einem Ort, an dem wir heute selbstverständlich vorbeigehen?
Dabei möchte ich Geschichte nicht fertig erzählen, wenn noch Fragen offen sind. Deshalb darf ein Beitrag auch einmal mit der Frage enden: Wer weiß mehr?
Vielleicht liegt bei jemandem noch ein altes Foto in einer Schublade. Vielleicht kennt eine Familie die Geschichte hinter einem Namen. Vielleicht erinnert sich jemand an etwas, das in keinem Archiv steht.
So kann aus meiner Recherche unsere gemeinsame Recherche werden.
Was du heute bei Barnim-Entdecken findest
Meine Themen haben inzwischen fünf feste Plätze bekommen.
- Leben im Barnim erzählt von Menschen, Vereinen, Initiativen und kleinen Unternehmen, die für andere Menschen etwas beitragen.
- Vor meiner Haustür sammelt das, was mir draußen begegnet und was hier bei uns wächst.
- Barnimer Geschichte(n) führt mich in die Vergangenheit unserer Orte und zu den Geschichten der Menschen, die vor uns hier gelebt haben.
- Gut zu wissen bündelt praktische Informationen, die im Alltag weiterhelfen.
- Und Bei mir zu Hause nimmt mit, was draußen angefangen hat und drinnen weitergeht, mit Rezepten, Geschenken aus der Küche, Naturmaterialien und Ideen für ein schönes Zuhause.
- Der Veranstaltungskalender ergänzt diese Geschichten mit ausgewählten Terminen, die zu diesem Barnim-Entdecken passen.
Und wer schreibt das alles?
Meistens tatsächlich ich. Ich bin Silke, Lebenszeitbegleiterin, Webberaterin, ehrenamtlich engagiert, zertifizierte Wanderleiterin, neugierige Rechercheurin und seit vielen Jahren im Barnim zu Hause.
Ich gehe gern selbst hin. Ich frage nach. Ich fotografiere. Ich höre Menschen zu. Und wenn ich etwas nicht weiß, recherchiere ich weiter.
Barnim-Entdecken soll deshalb kein unpersönliches Regionalportal sein.
Du darfst beim Lesen merken, dass hier ein Mensch schreibt, der selbst im Barnim lebt. Nach vielen Jahren führt mich mein Weg damit ein gutes Stück zurück zum Anfang. Zu Menschen und Vereinen. Zu regionalen Informationen und natürlich auch zu Geschichten direkt vor unserer Haustür.
Nur mein Blick darauf ist heute ein anderer. Der Barnim, wie wir ihn leben.
Geschichten, Natur, Alltag und Menschen, die etwas bewegen.
INFO-Barnim … so sah das übrigens mal aus. Aus purer Leidenschaft bereits im Jahr 2006 gegründet.
